aus der Kölner Presse

  12-2003

 

Das neue Bühnenbild der Fidele Jonge:

14 Meter breit und 4 Meter hoch

Es geschah auf der Herrensitzung im Jahr 2002. Der Kölner Bildhauer Herbert Labusga, der im Dünnwalder Klosterhof sein Atelier hat und dort auch eine Malschule betreibt, amüsierte sich mit Künstlerfreunden auf der Herrensitzung. Mit allem war Herbert Labusga zufrieden. Programm, Bier und Geselligkeit – doch das Bühnenbild fand er verbesserungswürdig. Labusga, der seit vielen Jahren Wagen für den Rosenmontagszug baut und schon viele Bühnenbilder geschaffen hat, versprach Präsident Wilfried Wingensiefen: Ich male euch ein Bühnenbild.

Aus Zeitmangel wurde das Projekt jedoch um ein Jahr verschoben, dann machten sich Herbert Labusga und Wilfried Wingensiefen auf den Weg, fuhren durch Dünnwald, um Häuser und Kirchen als Inspiration für das Bühnenbild auszusuchen. Die Motive wurden fotografiert und Labusga gestaltete danach einen Entwurf für das zukünftige Bühnenbild. Dann kam der schwierige Teil: Der Künstler übertrug den Entwurf auf eine Leinwand von 14 Metern Breite und 4 Metern Höhe.

Das großartige Ergebnis der künstlerischen Anstrengung kann jetzt immer auf den Veranstaltungen der Fidele Jonge, in der Dünnwalder Barten-Halle, bewundert werden. Und wenn es die Technik zulässt, auch beim karnevalistischen Treiben der Gesellschaft in der Mülheimer Stadthalle.

Der ganz herzliche Dank der Großen Dünnwalder Karnevals-Gesellschaft 1927 e.V. „Fidele Jonge“ geht nicht nur an den Künstler Herbert Labusga, der den Entwurf und die Umsetzung kostenlos erarbeitete. Der Dank geht auch an Dünnwalder Geschäftsleute, die Farbe und Leinland sponserten: Renate Wefelmeier und Willi Bielstein (Hotel & Gaststätte Puffelskooche), Rita und Bernd Theiss (Dünnwalder Reisebüro), Kerstin und Uwe Heinrichs (Heinrichs Backstube), Birgitt und Manfred Sistig (Möbel & Antik Sistig), Birgitt und Reiner Knauf (Gaststätte Bürgerhof) und an die Eheleute Prinz (Firma Europrinz), die für eine neue Bestuhlung sorgten. · EB

Dünnwalder Ortsgespräch  Ausgabe 42 / Dezember 2003